Rückblick auf das Fastenbrechen 2026 im Café Asyl
Volles Haus beim Fastenbrechen des Café Asyls
Neben einem liebevoll zubereiteten Menü sorgten Musik, Gespräche und viele helfende Hände für eine herzliche Atmosphäre – ein Abend, der gelebte Integration in Ebersbach eindrucksvoll zeigt. Der evangelische Gemeindesaal war voll bis auf den allerletzten Platz. Rund 160 Menschen: Muslime, Christen, Menschen ohne Religionszugehörigkeit, Fastende und Nicht-Fastende hatten sich anstelle des regulären Café Asyls zum gemeinsamen Fastenbrechen eingefunden. So konnte sich Irina Korff gleich zu Beginn einer großen Zahl von Geflüchteten vorstellen. Sie wird ab sofort mit ihrer Kollegin Semiha Ökdem im Rathaus die Integration von geflüchteten Menschen in Ebersbach nach Kräften fördern.
Apropos nach Kräften: Was für ein Kraftakt einer Gruppe von türkischen Frauen wieder für so viele Menschen ein traditionelles dreigängiges Menü zuzubereiten! Tesekkürler! Vielen, vielen Dank dafür!
Und auch beim interkulturellen Spül-Team ging es heiß her: Mittendrin: Irina Korff – schließlich ist gemeinsam Schaffen die beste Integration.
Und auch an anderen Ecken des Gemeindesaals war das Gewusel groß: Das Kinderteam hatte sich wieder eine schöne Bastelei ausgedacht, Zeynep vom Rumi Kulturforum Göppingen trug traditionelle Weisen auf der türkischen Langhalslaute Baglama vor, auf der Bühne gab ihr Vereinskollege Ali Kilic offen und ehrlich Antworten auf alles, was Nicht-Muslime so zum Thema Fasten wissen wollten.
Und als dann alle gegessen und getrunken und die „Neuen“ ein bisschen kennengelernt hatten, da packten wieder viele Hände mit an und im Nu waren die Tische und Stühle wieder verstaut, das letzte Glas gespült und der Gemeindesaal sah wieder aus, als ob nichts gewesen wäre.



